Relingsgrill = Bordgrill = Yachtgrill?

Nein – so leicht kann man das nicht sagen. Denn es kommt darauf an, ob es sich dabei um eine 50 Fuß Motoryacht, oder eine 28 Fuß Segelyacht handelt. Außerdem, ob der Grill permanent an der Reling gefahren werden soll oder nicht. Nicht zuletzt entscheidet auch die Häufigkeit der Nutzung sowie die kulinarischen Interessen des Eigners, der Crew oder Chartercrew, welche Art von Grill an Bord gehört.

Permanent an der Reling

julien_chauvet_DSC_9286_Cook_n_boat_grillNicht alle Grills sind dafür gemacht, permanent an der Reling gefahren zu werden. Entweder stören Sie bei entsprechenden Manövern oder sie halten dem nächsten Starkwind oder Sturm nicht stand. Manche halten vielleicht sogar gar nicht korrekt an der Reling oder es gibt einfach keine passende Halterung. Bei der Anschaffung sollte auf folgende Punkte geachtet werden, wenn der Grill permanent an der Reling belassen werden soll:

  • Stabile Halterung (am besten zwei): Der Grill soll schließlich da bleiben wo man ihn vorgesehen hat.
  • Höhe der Grillfläche: Sollte sich auf solch einer Höhe befinden, wie man vernünftig das Grillgut bearbeiten kann (nicht zu hoch und nicht zu niedrig).
  • Deckel: Denn man möchte das Grillgut aber auch den Grill an sich vor Wind und Wetter schützen. Wichtig ist hier, dass der Deckel auch fixiert werden kann. Denn es hilft kein Deckel, der bei 5° Krängung der Yacht vom Grill rutscht.
  • Grillrost/-Platte: Diese sollte eine Erhöhung an der Seite haben, damit das Grillgut bei der nächsten Welle nicht baden geht. Denn gerade die lieben Kinderwürstchen gehen beim nächsten Schwell gerne mal auf Wanderung.

Gute Relinggrills werden z.B. von der Firma ENO Marine (Cook’n Boat Kohle, Gas oder Plancha (was ist Plancha?)) angeboten.

Soll der Grill nicht permanent an der Reling gefahren werden, aber zum Grillen dort montiert werden, dann ist es wichtig ihn nach dem Grillen auch wieder gut verstauen zu können. Es sollte also ein Grill sein, der platzsparend ist und womöglich von außen nicht heiß wird (wie z.B. der Cobb Easy to Go).

Größe

julien_chauvet_DSC_9383_cook_n_boat_grillBei der Größe kommt es in erster Linie auf die zu bewirtenden Personen an. Auf der anderen Seite macht sich ein kleiner runder Grill auf einer 50 Fuß Motoryacht auch nicht sonderlich gut. Er soll ja auch irgendwie zur Yacht passen (aber mehr dazu bei Qualität).  Bei der Grillfläche ist nicht nur die Größe, sondern auch das Geschick oder der Anspruch des Grillmasters gefragt. Reicht ein Hauptgang, dann ist vielleicht auch eine kleinere Fläche notwendig. Bereitet man jedoch den Hauptgang inkl. Beilagen, Vorspeisen ebenso und sogar die Nachspeise darauf zu, dann ist selbst bei 4 Crew Mitgliedern schnell ein kleiner Grillrost zu wenig. Für die, die sich nicht entscheiden können haben wir bei den meisten Grills eine Personenanzahl als Richtwert mit angegeben. Fakt ist:

  • Anzahl der Personen berücksichtigen
  • Anzahl der gleichzeitig zuzubereitenden Speisen berücksichtigen

Meistens hat man nur bei größeren Grills bzw. Planchas die Möglichkeit verschiedene Kochzonen mit unterschiedlichen Temperaturen einzurichten (wie z.B. beim Plancha Mania 60 oder 75 (was ist Plancha?)). Dies ist sonst aber auch bei Kohlegrills möglich, bei denen man die Kohle individuell verteilen kann, wie z.B. beim Cook’n Boat Kohle Grill.

Qualität

julien_chauvet_DSC_4231_plancha_marineHier muss wie bei den meisten Produkten auf See genau hingesehen werden. Wer schon mal einen Relingsgrill an Bord hatte, der weiß wovon wir sprechen. Denn dann ging mit Sicherheit schon mal eine Halterung oder ein Knauf verloren oder der Grill sah nach einem halben Jahr aus, als wäre er 10 Jahre alt. Der Edelstahl glänzte nicht mehr, man konnte ihn nicht mehr reinigen, etc. Dabei soll der Grill doch genauso schön aussehen, wie der Rest der Yacht. Und vor allem soll er zur Yacht passen und einen guten Eindruck machen wenn Gäste an Bord sind. Auf folgendes sollte geachtet werden:

  • Seewasserbeständiger Edelstahl, mind. A2
  • Bei Kohle ist darauf zu achten, dass der Grill selbst nicht zu heiß wird (vor allem unten, so dass sich das Metall verfärbt). Eine doppelte Wand, die von außen kalt bleibt, ist hier die beste Lösung.
  • Scharniere und Befestigungen solide, ebenfalls seewasserbeständig.
  • Bei Gasgrills oder Planchas: Der Schlauch vom Boot zum Grill sollte geschützt sein, auch hier gibt es seewasserbeständige Edelstahl Schläuche, die zudem einen schicken Eindruck machen.
  • Genau wie bei den permanenten Relingsgrills ist auf folgendes zu achten:
    • Höhe der Grillfläche: Sollte sich auf solch einer Höhe befinden, wie man vernünftig das Grillgut bearbeiten kann (nicht zu hoch und nicht zu niedrig).
    • Deckel: Denn man möchte das Grillgut aber auch den Grill an sich vor Wind und Wetter schützen. Wichtig ist hier, dass der Deckel auch fixiert werden kann. Denn es hilft kein Deckel, der bei 5° Krängung der Yacht vom Grill rutscht.
    • Grillrost/-Platte: Diese sollte eine Erhöhung an der Seite haben, damit das Grillgut bei der nächsten Welle nicht baden geht. Denn gerade die lieben Kinderwürstchen gehen beim nächsten Schwell gerne mal auf Wanderung.

Fazit

cook%20n%20boat%20(2)[1]Es ist nicht immer leicht, und vor allem nicht für jeden gleich. Es kommt auf die individuellen Ansprüche des Kochs und die Größe der Yacht sowie der Crew an, in welcher Größe und Qualität man den Bordgrill wählt. Solltet Ihr Fragen zu den Grills haben oder Beratung benötigen, dann nutzt gerne das Kontaktformular und wir setzen uns umgehend mit euch in Verbindung.

Ansonsten findet Ihr in unserer Grill Kategorie ein paar Modelle, die die obigen Kriterien erfüllen. Vor allem der französische Pantry Ausstatter ENO hat hier mit Cook’n Boat Kohle, Gas und Plancha (was ist Plancha?), sowie der Plancha Mania 45 (was ist Plancha?) inkl. Deckel und Relingshalterungen/Relingsbefestigungen eine gute Auswahl an Qualitätsprodukten.

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