Sicherheit beim Grillen

Im Prinzip gilt gleiches wie beim Thema „Sicherheit beim Kochen“. Darüber hinaus sei folgendes ergänzt:

1. Sicherheits- und Notfallausrüstung

a. Feuer

Grillen ist meistens mit Feuer verbunden. Sei es aufgrund eines Kohlegrills, einer Gasflamme oder sonstigen Teilen, die so heiß werden, dass etwas in Flammen aufgehen kann. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken darüber gemacht zu haben, was im Fall von Feuerausbruch am oder um den Grill herum zu tun ist. Das könnte z.B. schlicht eine Pütz voll Wasser im Cockpit sein, oder aber der Feuerlöscher in der Backskiste (die natürlich erreichbar sein muss – Grill nicht auf die jeweilige Backskiste stellen!). Dass auf einen brennenden Kohlegrill nicht noch gerade zusätzlich und großzügig der letzte Petroleumrest der zuletzt ungenutzten Petroleumlampe verteilt wird um das Feuer anzuheizen…. sollte klar sein, ist es aber leider nicht immer. Bitte Grillanzünder nur vorher auf und in der Kohle verteilen und nicht auf die offene Flamme gießen! Meistens reicht alleine der leichte Wind auf See aus um die Kohle in kürzester Zeit zum Glühen zu bringen. Geduld ist gefragt. Sollte es doch mal schneller gehen sollen und auch sicherer, dann empfiehlt sich ein portabler Grill, der von außen nicht heiß wird, nicht raucht und auch keine Flammen wirft wie z.B. der Cobb Grill. Mit zugehörigen Briketts ist der Grill in wenigen Minuten einsatzbereit. Oder man wählt direkt einen Gasgrill welcher aufgrund diverser Sicherheitsvorkehrungen sicherer ist als das offene Feuer des Kohlegrills (z.B. Portabel wie den Cobb, oder als Relingsgrill von ENO oder sogar „a la Plancha“ für die Groumet Spezialisten).

b. Verbrennungen

Sollte es dann doch mal zu Verbrennungen gekommen sein, ist sofortiges Kühlen mit kühlem Wasser oder Kühlpad (Vorsicht, nicht zu kalt!) notwendig. Für schlimmere Verbrennungen ist ein Arzt zu konsultieren, der die Wunden fachmännisch versorgt. Wer die nötigen Salben und Verbandsmaterial (wie z.B. von Seadoc Hamburg) sowie Literatur (z.B: „Medizin auf See“ vom DSV) für die richtige Wundversorgung an Bord hat, kann sich natürlich auch so vorerst helfen. Eine Ausbildung für solche Fälle wird jedoch empfohlen. Und natürlich gilt auch hier: Das Erste Hilfe Kit sollte von jedem jederzeit zur Verfügung stehen.

2. Kochausrüstung / Kochutensilien

a. Grillauswahl

Wie schon bei 1.a kurz beschrieben, ist die Grillwahl ein nicht ganz unerheblicher Sicherheitsfaktor. Grills können sehr heiß werden oder sich sogar von der Reling lösen. Dies darf mit einem heißen Grill, womöglich mit brennender Kohle natürlich niemals geschehen. Mal ganz abgesehen von den Schäden am Schiff, kann das sehr böse für den Grillmaster oder dessen Gäste ausgehen. Daher ist besonders auf gute Verarbeitung, Montagehalterungen und bei portablen Geräten darauf zu achten, dass diese nicht zu heiß werden. In unserem Grillsortiment haben wir qualitativ hochwertige Grills (wie z.B. von ENO oder cobb), die für den Betrieb auf Yachten eher geeignet sind als herkömmliche Schwenkgrills.

 

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